Dr. med. Bernhard Spahn hno Friedrichshafen Dr. med. Bernhard Spahn
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SCHWINDEL

 

Angebot der Praxis

 

HNO-ärztliche Gleichgewichtsdiagnostik mit folgenden neurootologischen Untersuchungen zur Überprüfung:

Orientierende Untersuchungen mit  der Frenzelbrille
Lagerungsprüfungen
Kopfimpulstest (KIT) zur Überprüfung des vestibulooculären Reflexes
Videooculographie zur Überprüfung der niederfrequenten seitengetrennten Funktion der horizontalen Bogengänge
VEMP (vestibulär evozierte myogene Potentiale) zur Überprüfung der Sacculusfunktion (Otolithenorgan)

Audiometrische Verfahren zur Funktionsprüfung des Hörapparates im Innenohr

Elektroakustische Messung der Leitfähigkeit des Hör- und Gleichgewichtsnervs

Anleitung zu Eigenbehandlungen wie Schwindeltraining oder Lagerungsübungen

 

 

Untersuchung, Ablauf, Zeitplanung

Der Umfang der Schwindeldiagnostik richtet sich nach dem Beschwerdebild des Erkrankten. Heftiger, sehr beeinträchtigender Schwindel (z. B. Drehschwindel) erfordert eine schnelle, rationale Untersuchungstechnik, um möglichst rasch zur richtigen Therapie zu kommen.

 

Unklarer, länger bestehender, nur mäßig starker Schwindel verlangt nach einer differenzierten Untersuchung, ggf. in mehreren Terminen.

Auch die Zusammenarbeit mit dem Hausarzt, Neurologen, Augenarzt und ggf. Radiologen u. Orthopäden muss abgestimmt werden, um ggf. interdisziplinär zur Diagnose (und Therapie) zu gelangen.

 

Informationen zum Thema

HNO

Schwindel

HNO

Chateau de la Jumellière
Princesse de Polignac-Wittlesbach-Elisabeth v. Bayern

 

  Schwindel im medizinischen Sinn bedeutet eine Störung der Orientierung. Dabei treten subjektive Missempfindungen durch widersprüchliche Informationen oder deren Verarbeitung auf. Die Informationen liefern die an der Gleichgewichts-
erhaltung beteiligten Sensoren im Körper, die Verarbeitung der Informationen geschieht im Gehirn. Dies wiederum steuert über Muskeln und körperliche Lageänderungen die Position des Menschen in seiner Umgebung.

 

Das wichtigste Organ zur Gleichgewichtsinformation sitzt im Innenohr des Menschen, das somit einen Hör- und Gleichgewichtsapparat enthält. Das Gleichgewichtsorgan im Innenohr besteht aus 2 Meßfühlergruppen: dem Sensor für Linearbeschleunigungen (auf-ab, vor-zurück) und einem Sensor für Winkelbeschleunigung (Drehung). Die Informationen über die Lage im Raum werden dem Gehirn als ununterbrochener „Datenfluß“ aus dem rechten und linken Innenohr gemeldet und dort verarbeitet. Neben dem Gleichgewichtsorgan im Innenohr sind die Augen und Sinneszellen in Muskeln und Gelenken für die Aufrechterhaltung der Lage im Raum verantwortlich.

 

 

Modell Innenohr

HNO

Modell Innenohr

HNO

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Untersuchung mit Frenzelbrille

HNO

Untersuchung mit Frenzelbrille

HNO

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Grob unterschieden wird in einen „peripher vestibulären Schwindel“, hier ist die Funktion des Gleichgewichtsorgans im Innenohr (oder im Hörnerv) gestört und in einen „zentral vestibulären Schwindel“, eine Störung der Verarbeitung im Gehirn. Außerdem können Probleme der Muskel- und Gelenkrezeptoren in der Halswirbelsäule („vertebragene Gleichgewichtsstörung“) oder in den Extremitäten (z. B. Schwindel bei Polyneuropathie) Unsicherheiten bei der Bewegung hervorrufen. Durchblutungsstörungen bei Herz- oder Kreislauferkrankungen oder auch Herzrhythmusstörungen können zu Schwindel führen, hier sind möglicherweise Einschränkungen der Sauerstoffversorgung im Gehirn für diese Beschwerden verantwortlich.

 

 

Der Part des HNO-Arztes liegt in der Funktionsprüfung des Innenohr-Gleichgewichtsorganes. Die Untersuchung des Ohres und der Hörfunktion dient neben dem Ausschluß von Entzündungen auch der Funktionsprüfung des Höranteils des Innenohres. Es folgt die eigentliche Schwindeluntersuchung u. a. durch Lage- und Lagerungstests.

 

Bei Bedarf wird eine Videooculographie durchgeführt zur seitengetrennten Überprüfung der Funktion der horizontalen Bogengänge.

 

Lagerungsprüfung

HNO

Lagerungsprüfung

HNO

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Eine weitere Abklärung der Bogengänge kann durch den Kopfimpulstest nach Halmagyi ggf. unter Verwendung einer Videodokumentation (Videokopfimpulstest)durchgeführt werden.

 

Die Untersuchung der statischen Sinnesorgane, genannt Utriculus und Sacculus mittels sogenannter „Vestibulär evozierter myogener Potentiale (VEMP)“ sowie die Prüfung des „otolithokulären Reflexes“ ist möglich.

 

Ggf. kommt noch eine elektroakustische Messung der Leitungsgeschwindigkeit des Hör- und Gleichgewichtsnervs (8. Hirnnerv) hinzu. Mit dieser diagnostischen Vorgehensweise können Ausfälle im Innenohr gut beurteilt werden.

 

 

 

 

 

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Dr. med. Bernhard Spahn
 

 

 

 

 

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