Dr. med. Bernhard Spahn hno Friedrichshafen Dr. med. Bernhard Spahn
Dr. med. Bernhard Spahn
Dr. med. Bernhard Spahn
Dr. med. Bernhard Spahn
Dr. med. Bernhard Spahn
Dr. med. Bernhard Spahn
Dr. med. Bernhard Spahn
Dr. med. Bernhard Spahn
Dr. med. Bernhard Spahn
Dr. med. Bernhard Spahn
SCHWERHÖRIKEIT

 

 

„Ich stehe von ferne

Und stütze die Ohren

Doch habe ich schon manches

Der Worte verloren

Wer sagt mir es deutlich

Wer zeigt mir die Spur

Des ewigen Lebens

Der tiefsten Natur“

Johann Wofgang von Goethe

Aus „Walpurgisnacht“ Verse aus dem Paraliponem 50, Blatt 4

(Mit „stütze die Ohren“ ist das Halten der Hand zum besseren Hören gemeint)

 

 

Angebot der Praxis

 

Ton- und Sprachaudiometrie
Impedanzaudiometrie/ Tympanometrie

objektive Audiometrie mit Messen der otoakustischen Emissionen (transitorisch, Distorsionsprodukte), Hörschwellenbestimmung mit Ableitung der frühen akustisch evozierten Hirnstammpotentiale,
AABR (Automatische Akustische Hirnstammreaktionen)
Cochleascan (pegelabhängige, frequenzspezifische Ableitung der otoakustischen Emissionen)

Audiometrie im Störschall
Graduierung und Topodiagnostik des Hörschadens
Unabhängige Beratung über Typ und Form der Hörgeräte 
Hörgeräteanpassung bei Säuglingen und Kleinkindern in enger Zusammenarbeit mit HNO-Klinik bzw. spezialisiertem Akustiker

 

 

Der Erfolg einer Hörgeräteversorgung ist entscheidend von dem Willen des Hörgeschädigten bestimmt, sein Hörgerät auch nutzen zu wollen. Deshalb ist es wichtig, dass die individuellen Ansprüche des Hörgeschädigten bei der Anpassung berücksichtigt werden.

 

Hierbei dürfen aber nicht nur objektiv messbare Parameter, sondern müssen auch individuelle, subjektiv empfundene Ansprüche in Zusammenarbeit mit dem Hörgeschädigten in die Anpassung einbezogen werden.

 

Man unterscheidet bei Hörgeräten zwischen Bauform und Technik.

 

Folgende Bauformen werden angeboten:

 

Hinter-dem-Ohr-Geräte (HdO´s)

werden hinter dem Ohr getragen und sind mit einer in der Ohrmuschel befindlichen Otoplastik (Ohrpassstück) verbunden, zum Teil auch nur mit einem kleinen Schirmchen, in dem sich der Lautsprecher befindet

(„offene Anpassung“ - Hierbei wird die Otoplastik durch ein kleines „Kunststoff-Schirmchen“ ersetzt. Minimaler Verschlusseffekt, Trittschallreduzierung sowie ein natürliches Hören der eigenen Stimme sind neben einem höheren Tragekomfort die großen Vorteile dieser Art der Hörgeräte-Anpassung.

s.a.unten)

die individuell (nach Abdrucknahme) gefertigte Otoplastik dient der Halterung des Hörgerätes und der Schallzuführung zum Trommelfell mittels eines Schallschlauches bzw. eines Elektrokabels zum Lautsprecher im Gehörgang.
offene Versorgung, z.B. mit RIC –Geräten (Receiver in the Channel-hier sitzt der Lautsprecher im Gehörgang)

 

Diese Art der Versorgung hat viele Vorteile:

 

In vielen Fällen kann auf die herkömmliche Otoplastik verzichtet werden

Bessere Belüftung des Ohres ohne Wärmestau

für fast alle Hörverluste einsetzbar
hohe Verstärkungen ohne Rückkopplung (Pfeifton) durch räumliche Trennung von Mikrofon und Hörer möglich
hohe Batteriekapazität, dadurch längere Lebensdauer der Batterie und somit geringere Kosten
Erhaltung der natürlichen Richtwirkung des Ohres, Richtungshören 
Geringere  Reizung des Gehörgang
Kau- und Schluckgeräusche werden nicht unnatürlich verstärkt
Wesentlich natürlicher Klang
eine bessere Verstärkung im höheren Frequenzbereich
kleinste Bauformen
Leistungsstärke auch bei hohen Hörverlusten
Fernbedienbarkeit durch Fernbedienungen
Geräuschunterdrückung, z.B. Windgeräuschunterdrückung
Zuschalten mehrerer Programme

 

Möglich wurde diese Art der Versorgung (speziell RIC-Technik) aber erst durch neueste digitale Technik mit entsprechendem Rückkopplungsmanagement.

 

nahezu für alle Hörverluste geeignet
geringere Rückkopplungsneigung
besseres Übertragungsverhalten
mehrere, auf den Patienten  angepasste, individuelle Hörprogramme
Sprachanhebung

 

 

Im-Ohr-Hörgeräte (IdO´s)

 

Vorteile:

hohe Akzeptanz durch gute Kosmetik
fester Sitz
anatomischer guter Schallaufnahmeort durch Platzierung des Mikrofons in der Ohrmuschel
optimale Platzierung des Hörers in äußeren Gehörgang – deshalb geringerer Verstärkungsbedarf

 

Nachteile:

Verschlußeffekt , unnatürliches Hören
Gehörgang muss groß genug sein, um Gerät anzupassen
(insbesondere Gehörgangsgeräte wegen Baugröße des Hörers!)
evtl. Bedienungsschwierigkeiten
keine hochgradigen Schwerhörigkeiten versorgbar
evtl. Auftreten von Windgeräuschen
höherer Batterieverbrauch

 

 

Hörbrillen

 

kosmetisch gute Lösung bei sog. Cros- oder BiCros-Versorgungen,

alt. Hörgeräte mit  Funksysteme

ggf. Einsatz von Knochenverankerten Hörgeräten, z.B. BAHA oder
aktives Knochenleitungsimplantat BONEBRIDGE
ggf. operative hörverbessernde Maßnahmen durch Mittelohrimplantate wie z.B. Vibrant Soundbridge

 

 

Moderne Hörsysteme bieten durch immer kleinere Mikroprozessoren und einer immer größeren Anzahl von Einstellungsparametern eine optimale Abstimmung auf den jeweiligen Hörverlust.

 

Mehrfachmikrofon-Technik, integrative Signalverarbeitung, Datalogging, Mehrkanaltechnik, Rückkopplungsmanagement, Spracherkennungssysteme wie dynamische Sprachhervorhebung im Störschall als auch ein geringes Eigenrauschen sind nur einige der Errungenschaften modernster Technik.

 

Die Wahl mehrerer Hörprogramme, der Einsatz von Fernbedienungen und die Einbindung in Funk- und Telefonsysteme sind ein weiterer Schritt in Richtung optimaler Kommunikation.

 

 

nach oben

 

 

 
Dr. med. Bernhard Spahn
 

 

 

 

 

spacer